Königsteiner Dampfschiffmodelle in Handarbeit Bis Ende April sollen etwa 1000 Exemplare entstehen Die Modcll-Raddampfer-Manufaktur in Königstein hat mit der Produktion begonnen. Bis Ende April und damit rechtzeitig vor der Dampforparado am I. Mai sollen mindestens 1000 Miniarirdarnpfer im Maßstab 1:400 fertig ;ein. sagt Marketingleiter Tobias Kumner. Die Raddampfer en minlaturo seim eine absolute Weltneuheit, ist er sicher. „Unsere Raddampfer gibt es ga- garantiert noch nicht als Modelle zu kauen". bestätigt der Geschäftsführer der Sächsischen Dampfschiffahrt, Michael Vergeblich hatte sich sein Jnternehmen in den vergangenen .Jahren an mehrere namhafte Modellhersteller gewandt, niemand wagte den 3au in Serien. Die historischen Schiffe »eien zu detailreich und deshalb als Miniaturen nicht wirtschaftlich herzustelen. lauteten die Begründungen. Der Tourismusverband Sächsische Schweiz begrüßt die Initiative der Firmengründer und will Plattformen zum Verkauf der Schiffchen bieten. Die Modelldampfer könnten als hochwertige Souvenirs aus dem Elbsandsteingebirge in der Ferne für die sächsische Ur- laubsregion werben, hofft Verbandschef Klaus Brähmig. Die Produktion übernehmen zurzeit die drei Firmongründor selbst (DNN berichteten) sowie einige Mitarbeiter in Heimarbeit. Perspektivisch will Marketingehef Kummer bis zu vier Angestellte in der Manufaktur in Königstein be- schäftigen. Er will neben den neun Raddampfern von der Elbe nach und nach auch Modelle aus anderen Regionen auflegen. Nach bisherigen Recherchen seien weltweit noch etwa 90 historische Raddampfer im Einsatz, ddp Mitarbeiter Kai Hölzel bei der Endmontage am Raddampfer „Leipzig", einem der neun sächsischcn Raddampfer, die die Königstelner Manufaktur im Frühling auf den Markt bringen will. Foto: Norbert Millauer/ddp








